GT-Cup (1/24): Rennergebnisse

21.02.2020 - Sechster Rennabend GT-Cup 2020 in Abensberg

Dieser Rennabend hat das gesamte Spektrum des Slotcarracing abgedeckt. Dann auch noch spezielle Situationen die es nur im GT-Cup gibt. Freud und Leid so dicht beieinander. Fast schon ein denkwürdiger Slotcarabend. Doch jetzt mal im einzelnen:

  • Frisch von der Erfindermesse kam die Idee, den Heckflügel mit einem Magnetsystem zu befestigen. Doch dieser Prototyp hat gezeigt, dass der Heckflügel dadurch öfter neben der Strecke liegt, als auf dem Fahrzeug selbst. An dieser Stelle ein Auszug aus dem aktuellen Reglement: 'Der Einsatz von Magneten ist untersagt.' Und das bleibt auch so.

  • Zu kurze Boxenstopps im Sprintrennen. Wir vertrauen hier voll der Zeitmessung und wurden vom Bepfe-System hier auch noch nie im Stich gelassen.

  • Chaosphase während des Boxenstopps: Das kann immer wieder passieren und ist auch schon häufig vorgekommen. In diesem Fall muss der gerade den Boxenstopp absolvierende Fahrer abschätzen, wie lange er schon gestanden hat. Ein kleiner Zeitpuffer an Sicherheit noch hinzu und schon ist der Stopp nach Reglement absolviert. Hatte in diesem Fall nicht geklappt und war damit deutlich zu kurz.

  • Reparaturpausen ohne Reparaturerfolg: Gab es diesmal auch. Damit der Wechsel auf das Ersatzfahrzeug. Das kostete in diesem Fall 12 Sekunden auf das Ergebnis und bedeutete einen Platzierungsverlust.

  • Rennen wird gestartet und ein Fahrzeug fährt nicht los: Viele Fehlerquellen sind möglich, aber diese hatten wir noch nicht. Der Fahrer hat sein Fahrzeug selbst vor die Startampel gestellt, den Bahnschlitz jedoch nur knapp verfehlt.

Simon war an diesem Rennabend irre schnell unterwegs und nicht vom Sieg abzuhalten. Die Ergebnisse waren im Sprintrennen jedoch wie gewohnt knapp bis zum 13. Platz. Es war aber sehr schwer sich in diesem turbulenten Rennen in leicht unruhiger Atmosphäre richtig zu konzentrieren. 

Das Hauptrennen im Nachtmodus war ähnlich spektakulär. Erstmals wurde das Safetycar von hinten angefahren, verursachte eine Chaossituation, die es in der Safetycarphase nicht gibt und durch das große Durcheinander dann eine Wiederholung des Starts dieser Gruppe. Bei einigen kam dann der Nachtrythmus, bei anderen nicht. Ständige Abflüge einzelner Fahrer brachten eine enorme Unruhe in das Rennen. Nach Crash dann doppelte Spurbelegung mit einer langsamen Reaktion der geraden aktiven Rennleitung hatte Fahrzeuge im Rennverlauf beschädigt. Ärgerlich. Falsch gesteckte Regler zum Rennstart. Das kann man kaum glauben.

Hey Leute, das können wir doch alle viel besser! Die GT-Cup Fahrzeuge lassen sich so schön fahren. Wir haben mitunter die spannendsten Rennen (von der gestellten Klasse mal abgesehen). Die Rennen in der Nacht sind so selten aber auch so schön. Lasst uns das wieder geniessen.

Das Hauptrennen ist wie in der folgenden Tabelle dargestellt ausgegangen. Der Abstand zwischn Platz 1 und 2 ist erschreckend groß, aber Simon ist halt fehlerfrei durch die Nacht gerast. Er holte sich damit auch die entsprechenden Punkte um die Führung in der Fahrerwertung zu übernehmen. Das sieht man allerdings noch nicht, weil die Streichresultate erst ab dem nächsten Rennen sichtbar werden. In der Teamwertung haben Robin & Kai nur einen Punkt vor Harry & Klaus abgeschlossen. Das ist deutlich zu wenig um den aktuellen zweiten Platz zu verteidigen.

Es bleibt noch spannend und die zwei noch zu fahrenden Rennabende erfordern sicher deutlich mehr Konzentration als dieser hier. Ich freue mich trotzdem darauf.
Gruß
Kai

 

 

24.01.2020 - Fünfter Rennabend GT-Cup 2020 auf dem Hazelcreek-Speedway

Mit knapp zwei Sekunden Vorsprung gelang Ha-Jü der Sieg im Sprintrennen vor Harry, der in guter Tagesform eine eindrucksvolle Performance auf der Rennstrecke zeigte. Da waren die Ambitionen in der Teamwertung seitens Harry und Klaus eiskalt zu spüren. Simon konnte sich auf dem dritten Platz ganz knapp vor Günter behaupten und die Abstände im Ergebnis deuten darauf hin, dass man hier an diesem Rennabend alles richtig machen musste, um ganz vorn dabei zu sein. Insbesondere haben ja die Boxenstopps im Sprintrennen immer schon ihren Einfluss auf das Rennergebnis gezeigt. Den 'besten' nicht ausreichend langen Boxenstopp hat Uwe an diesem Rennabend mit 11,999 Sekunden absolviert. Das ist in der Knappheit zum i.O. Boxenstopp nicht mehr zu übertreffen.

Im Nachtmodus durchgeführten Hauptrennen konnte Harry in einer der ersten gestarteten Gruppe eine super Zeit vorlegen, die an diesem Abend nur von Simon geknackt wurde. Somit Simon auf Platz eins, Harry auf zwei und Ha-Jü mit dem dritten Platz. Wenn man sich nun die Fahrerwertung ansieht, führt nach Abzug eines Streichresultates der Simon (333 Punkte) mit einem Punkt vor Ha-Jü (332 Punkte). Auch die Abstände im Feld sind noch dicht beienander. da kann noch alles passieren.

In der Teamwertung macht nun das Team Hopfa-Slot 1 auf sich aufmerksam und greift aus der Tiefe der Tabelle mittlerweile Platz 2 an. Da stehen Robin und Kai noch ein paar Verteidigungsrennen bevor. Wir werden sehen, abgerechnet wird am Schluss ...

Der Rennabend auf dem Hazelcreek-Speedway war wieder einmal richtig schön und mit tollen Rennduellen auf der Rennstrecke gespickt. Das hausgemachte Chili Con Carne von Horst zählt auch zu den besten und man weiß nicht genau ob es die Rennserie oder das Chili ist, was einen immer wieder zum Hazelcreek-Speedway zieht. Es ist wohl das Gesamtpaket :-) Die Runden in dem Nachtambiente haben ebenfalls echt Spaß gemacht und waren ein guter Vorgeschmack auf das nächste Nachtrennen, dann in Abensberg. 

 

 

13.12.2019 - Vierter Rennabend GT-Cup 2020 bei Hopfa-Slot in Rohrbach

Beim Sprintrennen wurde die Ordnung wieder hergestellt. Aufgrund der Gruppeneinteilung durch das Ergebnis des letzten Hauptrennens durfte Ha-Jü eine Startgruppe vor Simon an den Start und hat sich in diesem Fernduell den besseren Platz gesichert. Simon fuhr gedoch auch nur vier Sekunden langsamer und damit auf den zweiten Platz. Harry komplettiert das Podium, konnte sich aber auch nur sehr knapp vor Klaus behaupten, der mit einem Leihwagen von Harry unterwegs war. Zufrieden war auch Kai mit seiner Leistung, konnte er doch Markus endlich mal wieder hinter sich lassen. Doch schaut euch die knappen Abstände an, das Ergebnis spricht für sich und auch für diese wirklich schöne Rennserie.

Die Spitze aus dem Sprintrennen konnte sich auch im Hauptrennen mit Nachtmodus behaupten. Nur Günter konnte sich diesmal auf den fünften Platz vorfahren. Das war die Nacht der Ferrari. Nicht das der GT-Cup noch zum Ferrari Cup wird. Dieser coole Rennwagen wird jedoch in keiner anderen bei uns veranstalteten Rennserie gefahren und klasse sieht er ja allemal aus. Das passt somit.
Markenvielfalt war jedoch insgesamt trotzdem angesagt und das erste Nachtrennen dieser Saison hat auch wieder mal deutlich gemacht, dass dieser Modus ganz schön anstrengend ist, aber auch ein wunderschönes Rennambiente bietet.

Nun ist schon wieder Halbzeit in der GT-Cup Saison 2020. Wo bleibt nur die Zeit? Und mit diesem Rennergebnis gehen die Litzenbrenner in der Teamwertung auf den ersten Platz. Harry und Klaus hatten insgesamt das zweitbeste Teamergebnis dieses Rennabends und greifen das Team slotracing4ever ab jetzt wieder an. Doch da lauern auch noch Horst und Elmar sowie Markus und Mike. Da ist noch bei vier verbleibenden Rennabenden alles möglich. Ich freue mich darauf.

Gruß
Kai

 

 

22.11.2019 - Dritter Rennabend GT-Cup 2020 beim RCA in Abensberg

Mit Fehlern beim Boxenstopp landet Ha-Jü auf dem fünften Platz, knapp hinter Mike. Die Ferrari waren diesmal besonders stark und belegten die ersten drei Plätze. Simon vor Harry und Horst auf Platz drei. Klasse gemacht.

Im Hauptrennen konnte sich Markus auf Platz zwei als bester Fahrer hinter einem dominierenden Simon zeigen. Horst holte sich wieder den dritten Platz und zwar mit knappen zwei Metern Vorsprung vor Harry. Das fünfer Podium wird durch Mike komplettiert.

xxx

 

 

18.10.2019 - Zweiter Rennabend GT-Cup 2020 bei der Slot-IG in Buxheim

Hoffentlich war das noch nicht das letzte Rennen auf der Bahn der Slot-IG in Buxheim. Ein toller Spaß mit schönen Rennen und das Layout der Bahn ist wirklich einmalig gut. Die traditionelle Bauernwurstverpflegung hatte selbstverständlich auch nicht gefehlt.

Im Sprintrennen konnte sich Robin vor Peter und Ha-Jü behaupten. Das mittlerweile auf fünf Teilnehmer vergrößerte Podium wurde noch von Kai und Markus gefüllt. Harry fuhr mit dem sechsten Platz sein bestes Buxheim Ergebnis ein, es sollte für ihn aber noch besser kommen.

 

Im Hauptrennen blitzte dann der Ferrari von Harry auf dem fünften Platz auf und Robin konnte sich aufgrund von doch zu vielen Fahrfehlern gerade noch den vierten Platz ergattern. Zur Freude von Kai, denn wäre das Rennen noch etwas länger gelaufen, wären hier Platz drei und vier wieder vertauscht worden. Mit nur 15 Metern Rückstand sicherte sich Ha-Jü den zweiten Platz und Peter genoß das Champagnerbad auf dem ersten Platz.

Supercool ist der aktuelle Stand der Fahrermeisterschaft. In den ersten vier Rennen konnten bereits vier unterschiedliche Fahrer den Sieg holen. Weiter so ...

 

 

20.09.2019 - Erster Rennabend GT-Cup 2020 bei Hopfa-Slot in Rohrbach

Bereits anhand der Qualifyingzeiten konnte man erahnen, wie kanpp und spannend der Start in die neue Saison wird.

In der ersten Startgruppe lauter 8,4 er Zeiten mit exakt gleicher schnellster Runde für Mike und Ha-Jü. In der zweiten Gruppe nur unwesentlich langsamer alle auf einem Niveau. Die dritte Gruppe etwas durchgemischt, aber trotzdem bei der Musik. Besonderes Pech hatte Simon, da er in jeder Quali-Runde kurz vom Regler abgerutscht ist.

Beim ersten Sprintrennen der Saison 2020 durften dann auch gleich die schnellen Fahrer zeigen, was sie im Rennen so drauf haben. Ha-Jü konnte sich schon mal souverän vor Mike halten, nach Mike jedoch extrem knappe Abstände wobei Horst eine Lücke von etwa 4 Sekunden in dieser Gruppe offen lies. Das sollte man im Sprintrennen besser nicht tun, denn hier konnten sich Robin und Kai noch exakt dazwischen schieben. Auch Klaus konnte noch knapp heranfahren, hatte die Zeit von Horst jedoch nicht ganz geknackt. Carsten konnte seinen sechsten Platz nicht halten, da er einen Boxenstopp in der letzten Rennrunde auch noch zu kurz gestaltet hatte. Das bedeutet nach Reglement eine Zeitstrafe von 18 Sekunden, abzüglich der schnellsten Runde. Damit wurden ihm jedoch immer noch etwa 9,5 Sekunden addiert. Damit leider nur Platz 10. Günter wollte von seinem neuen Lamborghini Huracan zu viel und verlor wertvolle Zeit bei einigen Abflügen. Stecki hat sich mit seinem Lexus mal wieder an ein Rennen gewöhnt und Elmar hatte seinen nicht so performanten Aston Martin aus der Slotkiste geholt. Auch dieses Auto brauchte dringend mal wieder Auslauf. Respektabel hat sich Uwe bei seinem ersten Rennen auf dieser Bahn gezeigt und mit dem Porsche von Simon einen tollen ersten Eindruck hinterlassen. Mit der Vision des besseren Gripniveaus der dritten Gruppe fuhr Simon hier ein einsames, aber schnelles Rennen und konnte sich tatsächlich eine Sekunde herausfahren und damit den ersten Platz belegen. Auch Schos fuhr ein gutes Rennen, konnte den letzten Platz aber leider keinem anderen überlassen.

Im ersten Hauptrennen der Saison ging es dann in jeder Gruppe mächtig zur Sache. Pechvogel war hier der Rennleiter selbst, der das Fahrwerk seiner neu aufgebauten Carrera Corvette nicht ordentlich montiert hatte und mittendrin die Federn der Bodenplatte verlor. Der Wechsel auf ein anderes Einsatzfahrzeug verursachte hier eine Rundenstrafe von 2,5 Runden.

Das Podium wurde auf fünf Fahrzeuge erweitert und somit waren Markus und Mike mit ihren Audi R8 nach einer eindrucksvollen Leistung hier vertreten. Harry holte sich knapp vor den beiden RCA Fahrern den dritten Platz, konnte nach vorn den Speed von Ha-Jü und Simon, die in einem eindrucksvollen Duell unterwegs waren, jedoch nicht mitgehen.

 

Der Rennleiter ist mit den beiden knappen Ergebnissen natürlich hoch zufrieden und das Reglement bestätigt sich abermals. So viele unterschiedlichste Karosserien sind mega knapp beieinander. Die kleinsten Fehler kosten gleich mehrere Plätze. das ist Slotracing, so wie man es sich vorstellt. Rundenlanges nebeneinander herfahren und spannende Zweikämpfe konnte man in jeder der Gruppen beobachten.

Schaut zum nächsten Rennen aber nochmal ins Reglement und checkt eure Fahrzeuge. Hier und da habe ich noch Felgen gesehen, die so nicht gewünscht sind und Felgeneinsätze sollten auch nicht bis an die Grenze ihrer Haltbarkeit heruntergeschliffen werden.

Auch dürfen die Fahrer gerne bis zum Ende der Rennveranstaltung teilnehmen. Ausnahmen gibt es immer, aber das die letzte Gruppe so minimiert ist, hatte ich bisher noch nicht erlebt.

Ich freue mich auf eine schöne, mit spannenden Rennen versehene, neue Saison und auf die weiteren Slotracing Rennabende in diesem Kreise sowieso. Um die Fahrwerke kümmere ich mich, hatte jedoch bisher auch noch keine Rückmeldung erhalten. Ein zweites Fahrwerk als Option zuzulassen wird schwierig.

Gruß
Kai